Gewöhnlicher Blutweiderich |
Blüte und weidenähnliche Blätter des Gewöhnlichen Blutweiderichs
| Lythrum salicaria L.: | |
| Blütezeit: | Juni–September |
| Höhe: | bis zu 200 cm |
| Blüten: | zwittrig, radiärsymmetrisch, Ø um die 20 mm, Staubblätter: 10–12, Griffel: 1 |
| Kronblätter: | 5–7, purpurrot, ca. 10 mm |
| Blütenbecher: | röhrig, 8- bis 12-furchig mit 4–6 alternierenden, pfriemlichen, äußeren (Außenkelch) und dreieckigen inneren Zähnen (Kelch) |
| Stängelblätter: | gegen-, wechsel- oder quirlständig, schmal-lanzettlich oder schmal-eiförmig |
Pflanze ausdauernd, krautig mit dickem, verholztem Rhizom (Wurzelstock), aus dem um die 30 Stängel hervorgehen können.
Stängel aufrecht, an der Basis manchmal verholzend, 4- bis 8-kantig, kurzhaarig, manchmal verzweigt.
Blätter unten gegen- oder quirlständig, oben gegenständig, sitzend, ganzrandig, schmal-lanzettlich bis -eiförmig, beidseitig kurzhaarig, Blattnerven unterseits stark hervortretend.
Der Blütenstand ist eine Scheinähre mit bis zu über 100 fast sitzenden Einzelblüten.
Letztere besitzen meist 5–7 ca. 10 mm lange, purpurrote, seltener weiße oder rosafarbene, freistehende, mit dem Blütenbecher verwachsene Kronblätter.
Die Staubblätter stehen in 2 Kreisen.
Der oberständige Fruchtknoten ist aus 2 Fruchtblättern verwachsen und bildet nach erfolgreicher Bestäubung durch Schwebfliegen, Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge mehrsamige, 2–4 mm lange, zugespitzte Kapseln, die mit 2 Klappen aufspringen.
| Blütenformel: |
| * K(4–6) C5–7 A10–12 G(2) oberständig |
Vorkommen:
Sümpfe und Ufer
von verschiedenen Gewässern. Bevorzugt feuchte bis nasse Standorte.
Verbreitung:
Hauptsächlich Eurasien und Australien, in Nordamerika eingeschleppt.