Indische Kermesbeere |
Habitus, Blütenstand, Blüten und Früchte der Indischen Kermesbeere
| Phytolacca acinosa Roxb.: | |
| Blütezeit: | Juni–August |
| Höhe: | 50–300 cm |
| Blüten: | zwittrig, radiärsymmetrisch, Ø ca. 8 mm, Staubblätter: 8–10, Griffel: meist 8 |
| Kronblätter: | fehlend |
| Kelchblätter: | 5, frei, weiß bis grünlich |
| Blätter: | wechselständig, elliptisch, gestielt |
Pflanze ausdauernd, krautig, mit spindelförmiger, dicker, fleischiger, verzweigter Pfahlwurzel.
Stängel aufrecht, gerillt, grün oder rötlich, fleischig, verzweigt.
Stängelblätter gestielt, einfach, ganzrandig, kahl, dunkelgrün mit weißlicher Mittelrippe. Blattspreite elliptisch, am Grund keilförmig, am Ende zugerspitzt.
Blüten zwittrig, gestielt, Kronblätter fehlend, Kelchblätter 5, weiß oder grünlich, 3-4 mm lang, frei, länglich-oval. Staubblätter 8–10, etwa so lang wie die Kelchblätter. Staubfäden am Grund verbreitert, Staubbeutel rosafarben.
Fruchtblätter meist 8, frei. Jedes Fruchtblatt mit einem aufrechten, kurzen, gekrümmten Griffel.
Blütentrauben aufrecht, end- und seitenständig, dicht, bis zu 5 cm lang gestielt.
Nach der Bestäubung durch Insekten entwickelt sich eine 5–8 mm breite, rotschwarze Beerenfrucht mit meist 8 Kammern mit je einem nierenförmigen, dreikantigen, ca. 3 mm langen Samen.
| Blütenformel: |
| * K5 C0 A8–10 G8 oberständig |
Vorkommen:
Weg- und Waldränder, Gebüsche, Ruderalstellen, Gärten. Bevorzugt leicht
schattige, leicht warme, leicht feuchte und sehr stickstoffreiche
Standorte.
Verbreitung:
Südostasien. In Europa eingebürgert.