Gewöhnlicher Reiherschnabel |


Blüten, Grund- und Stängelblatt des Gewöhnlichen Reiherschnabels
| Erodium cicutarium (L.) l'Héritier de Brutelle: | |
| Blütezeit: | April–September |
| Höhe: | 10–60 cm |
| Blüten: | zwittrig, radiärsymmetrisch bis leicht zygomorph, Ø ca. 15 mm, Staubblätter: 10, Griffel: 1 |
| Kronblätter: | 5, hellrot bis violett, 5–9 mm lang |
| Kelchblätter: | 5 |
| Laubblätter: | doppelt gefiedert, Fiederblättchen fiederspaltig |
Pflanze ein- bis zweijährig, krautig.
Stängel niederliegend bis aufrecht, rotbraun oder rotgrün, fast oder völlig unbeblättert, rund, lang borstig und manchmal drüsig behaart.
Die grundständigen Blätter sind doppelt gefiedert, lang gestielt und in Farbe und Behaarung dem Stängel ähnlich, sie erinnern an die Blätter der Mohrrübe.
Die Stängelblätter sind kleiner und kürzer gestielt und besitzen zwei kleine, ovale Nebenblätter in der Blattachsel.
Bis zu 10 Blüten stehen in einer endständigen Dolde, meist sind jedoch nur 1–3 aufgeblüht. Die 5 Kronblätter sind meist ungleich groß, wobei die beiden kürzeren häufig einen dunklen Fleck an der Basis aufweisen.
Aus dem Fruchtknoten entwickelt sich eine bis zu 3,5 cm lange, schnabelförmige, fünfteilige Spaltfrucht.
Die Samen besitzen ein Anhängsel, das sie von der Mutterpflanze wegschleudert und ihnen hilft, sich in den Boden zu bohren.
| Blütenformel: |
| *–↓ K5 C5 A5+5 G(5) oberständig |
Vorkommen:
Sand-
und Lehmböden, Wegränder. Bevorzugt mäßig warme, lichtreiche Standorte
und mäßig trockene Böden.
Verbreitung:
Weltweit,
in Deutschland häufig.